Steirische Hagelabwehr


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Neuigkeiten

Die Effizienz der Hagelabwehr in der Steiermark wird nun gesteigert:
Denn auf Initiative von Landeshauptmann und Katastrophenschutzreferent Franz Voves haben sich die drei bestehenden Hagelabwehrorganisationen („Steirische Hagelabwehrgenossenschaft", „Südflug" sowie „hail air styria fly") zu einer gemeinsamen Plattform zusammengeschlossen. Für die Jahre 2007 und 2008 stellt Voves aus den Budgetmitteln des Katastrophenschutzes insgesamt 160.000 Euro zur Verfügung. Davon sind 66.000 Euro für die Betriebskosten eines Wetterradars auf der Reicherhöhe bei Übelbach vorgesehen, 68.000 Euro werden für die Online-Vernetzung dieses Radars mit den drei Organisationen aufgewendet. Der Rest (26.000 Euro) fließt in die wissenschaftliche Begleitung, die durch das Institut für Breitbandtechnik der Technischen Universität Graz, durch das Institut für angewandte Systemtechnik des Joanneum Research sowie durch die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik wahrgenommen wird und das Ziel verfolgt, durch die Erfassung sämtlicher technischer Systeme einer Unwetterfrüherkennung die Hagelabwehr zu optimieren. Jährlich kommt es in der Steiermark bis zu 300 Hagelabwehr-Einsätzen - dafür stehen nun insgesamt neun Flugzeuge zur Verfügung.

V.l. Obmann Josef Harrer (Hail Air Styria Fly), Prof. DI Dr. Walter Randeu (TU Graz), Obmann Franz Lorber (Steirische Hagelabwehrgenossenschaft), LH Mag. Franz Voves, Dr. Harald Pilger (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik), Obmann Walter Golob (Südflug GmbH) und Hofrat Dr. Kurt Kalcher (Landeskatastrophenschutz).

Nach Millionenschäden Steirische Plattform zur Hagelabwehr
Die Landesregierung reagiert auf die Rekord-Hagelschäden in der Landwirtschaft. Katastrophenschutzreferent, LH Franz Voves hat eine Plattform ins Leben gerufen, um die Hagelabwehr künftig flächendeckend anzubieten.
Hagelabwehr wie Schweizer Käse
Das Hagelabwehr-System in der Steiermark gleicht derzeit einem Schweizer Käse, sagt Hagelflieger Josef Harrer; denn schätzungsweise nur die Hälfte der steirischen Gemeinden zahlt momentan für die Hagelabwehr.

"Fünf Gemeinden zahlen, zwei nicht, dann zahlen wieder drei. Aber man muss ja alle Gemeinden überfliegen. So fliegt man halt über Gemeinden drüber, die nicht zahlen und passt nur bei den Gemeinden auf, dass nichts passiert, die zahlen", sagt Harrer.
Neues Konzept der Hagelabwehr
Josef Harrer ist Betreiber der Hail Air Hagelabwehr. Er hat nun zusammen mit einem Kollegen ein Konzept zur Verbesserung der Hagelabwehr entwickelt. Die Idee wurde von der Landesregierung für gut befunden und soll jetzt umgesetzt werden.
Flugfirmen von Landeswarnzentrale gesteuert
Die drei bestehenden Hagelabwehr-Flugfirmen sollen vernetzt werden. Als Schnitt- und Koordinationsstelle soll die Landeswarnzentrale fungieren. Die Zentralanstalt für Meteorologie liefert exakte Wetterdaten über Hagelzellen, die Alarmierung der Flieger kann viel rascher und effizienter erfolgen.
Prävention statt Entschädigung
Was man bisher in die Schadenswiedergutmachung gesteckt hat, solle man lieber in die Prävention investieren, sagt Josef Harrer: "Wenn alles vom Hagel zerstört ist, brauch ich Millionen, um alles wieder aufzubauen. Daher sollte man schon im Vorfeld mit weniger Aufwand verhindern, dass es zu einer solchen Zerstörung kommt."
Finanzspritze für Städte und Gemeinden
Gemeinden müssen jährlich mit 1.500 bzw. 2.000 Euro Kosten für die Hagelabwehr rechnen; Städte mit 10.000 bis 12.000 Euro, schätzt Harrer. In Zukunft sollen die Gemeinden dabei allerdings finanzielle Unterstützung vom Land erhalten, in welchem Ausmaß ist noch nicht klar.


LH Voves: “Land ruft Plattform zur Hagelabwehr ins Leben”

Teure Bilanz der Hagelversicherung. So sind die Schäden durch Hagel und Unwetter in der steirischen Landwirtschaft bis jetzt schon um mehr als ein Drittel höher als im gesamten Vorjahr. Der Katastrophenschutzreferent des Landes, LH Franz Voves, hat angesichts dieser dramatischen Situation der zuständigen Abteilung den Auftrag erteilt, den in der Hagelabwehr tätigen Organisationen - wie der Steirischen Hagelabwehrgenossenschaft, der Südflug GmbH und der Hail Air Styria - eine Koordination im Bereich des Katastrophenschutzes anzubieten. In einem ersten Koordinierungsgespräch wurden die aktuellen Probleme der Organisationen beleuchtet und die Einrichtung einer gemeinsamen Plattform vereinbart. „Ziel dieser Plattform ist es, in Zukunft eine strukturierte und koordinierte Vorgangsweise zur Verbesserung der steirischen Hagelabwehr in der Form sicherzustellen, dass durch gemeinsame Informationsstrategien die Nutzung neuer Technologien und die Bündelung der bestehenden Ressourcen angestrebt wird“, betont LH Franz Voves. Von besonderer Bedeutung sei dabei die zusätzliche Einbindung des Institutes für Breitbandkommunikation der Technischen Universität Graz, des Institutes für Angewandte Systemtechnik der Joanneum Research und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. „Damit soll auch die wissenschaftliche Begleitung derHagelabwehr gewährleistet werden“, erklärt der Landeshauptmann. Ferner sei beabsichtigt, auch die Versicherungswirtschaft und die Gemeinden einzuladen, in dieser Plattform mitzuwirken.

Bilder zur Radar Eröffnung am 3. Juli 2005

mit Landeshauptfrau Waltraut Klasnic

und viele andere Ehrengäste und Mitglieder

Warten auf die Landeshauptfrau
Ankunft von LH Waltraud Klasnic
Fachgespräche Kirchweger / Klasnic
50 Jahre Steirische Hagelabwehr
Obm.F.Lorber mit LH W.Klasnic
In der Mitte ÖKR-Dipl.Ing.Fattinger
Brauner Anzug:    Dr.Harald Pilger
Dr.C.Wagner  mit Dr.O.Svabik
Doz.W.L.Randeau mit Gattin
Apfeldorf Puch Bürgermeister J.Zöhrer
Im Gespräch mit Frau Ornig
Bgm.F.Stampler u.Bgm.Ing.Windisch

Lieber Besuch der Berufsfeuerwehr Graz


Dr.O.Meißenberger u. Mag.W. Hübel

Ing.J.Milla und Dr. Widetschek

Dr.O.Meißenberger u. Mag.W. Hübel
Ing.J.Milla und Dr. Widetschek

Hagelabwehr aus Griechenland

Hagelabwehr aus Kroatien


Hagelabwehr aus Griechenland
Hagelabwehr aus Kroatien

Hagelabwehr aus Indien

Hagelabwehr aus Indien

Zwei Bilder vom neuen Wetterradar (Hagel am 18.Juli 2005)in Frohnleiten


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